Was ist die Geldanlage für alle?

Die Geldanlage für alle ist eine Vermögensverwaltung mittels eines Robo-Advisers. Das ist eine Kombination aus Robot (Roboter) und Advisor (Berater). Bei der Geldanlage für alle, dem BfV-ETF-Depot erfolgt die Beratung digital und automatisiert (ohne Unterschrift) am PC im eigenen Wohnzimmer. 
Es wird also bei der BfV (Bank für Vermögen) ein Depot für dich eröffnet. Für die Anlagestrategie ermittelt der Robo aus deinen Angaben und Risikoneigung eine Anlageempfehlung und -strategie. Diese Anlageempfehlung wird von den Profis der DWS mittels verschiedenen ETFs umgesetzt in eine Portfoliostruktur. Das heißt die folgenden Anlageentscheidungen trifft nicht mehr der Computer, sondern die Experten der DWS. 
Es handelt sich also um eine Vermögensverwaltung - so wie es früher erst ab deutlich größeren Anlagevolumen üblich war. Das BfV-ETF-Depot demokratisiert die Vermögensverwaltung, weil der Start mit einer Einmalanlage von 400€ und einer Sparrate von 50 € monatlich keine Eintrittsbarriere mehr darstellt.
Entstanden ist die Idee in den USA. In Deutschland ist die Idee noch in der Startphase. 


Wie eröffne ich ein Robo Advisor Depot?

Sie folgen dem Link auf dieser Seite zum BfV ETF Depot und starten dort den Robo. Sie geben die verlangten Daten ein. Je länger ihr Anlagehorizont desto höher die Aktienquote, desto höher das Anlagerisiko. Je mehr Erfahrung Sie in der Anlage in ETFs / Aktien haben, desto höher wird die Aktienquote gewählt.

Was hat robo365 von der Vermittlung davon?

Wenn ein Berater unter den derzeit herrschenden rechtlichen Bedingungen eine Beratung zu einer Geldanlage durchführt und es am Ende der Beratung zu dem Ergebnis kommt, dass mit einem Sparplan über 50 € monatlich und einer Einmalanlage von 400 € in einen Aktienfonds begonnen werden soll bedeutet das folgendes:

1. Für den Berater:
- ca. 4 Stunden Zeit (eher niedrig angesetzt) für Anfahrt,  Anlageberatung, Dokumentation usw. 
- Bei einem Ausgabeaufschlag und einer Kostenquote des Fonds von ca. 1,5 % p.a. erhält er eine Provision einmalig von ca. 20 € und eine monatlich laufende Vergütung von ca. 2,50 €. Nach einem Jahr erhält er zusätzlich etwa 5 €. Mit anderen Worten: Davon kann ein Berater nicht leben. Er wird diese Anlageempfehlung vermutlich nicht aussprechen. Versuchen Sie es!

2. Für den Kunden:
Die o.g. Provision geht nicht in den Fonds. Also von 50 € Anlagegeld gehen nur 47,50 € in den Fonds. Von der Einmalanlage von 400€ gehen nur ca. 380€ in die Anlage.

Aber:
Beim hier vorgestellten BfV-ETF-Depot gehen von 100 € auch 100 € in den Fonds. Für den Vermittler, wenn Sie den Link von dieser Seite aus wählen bleiben am Jahresende ca. 5 € Vermittlungsprovision. Er hatte aber auch nur wenig Arbeit... Gekostet hat es den Anleger ca. 1,2% von den angelegten 1.000 € und damit ca. 12 €. Ein sagenhaftes Schnäppchen  - oder?
Nur so Rande: Sollte der o.g. Berater eine Fondspolice mit einer Laufzeit von 25 Jahren empfehlen winkt ihm auf einen Schlag eine Provision von ca. 750 € und die wird mit der Zahlung der 1. Rate fällig. Das heißt: In den ersten Jahren startet die Fondspolice im Soll und die Provision muss erst verdient werden. Da dürfte die Empfehlung eindeutig sein...
Rechnen Sie doch selbst mit einem Zinseszinsrechner nach.